19.01.2012:Tipp für Hausbesitzer: Regelmäßige Kontrolle im Winter

Winterwetter setzt jedem Gebäude zu. Es schadet der Substanz und kann zu teuren Folgeschäden führen. Hausbesitzer sollten ihre Immobilie deshalb gerade im Winter regelmäßig kontrollieren und kleinere Schäden möglichst umgehend beseitigen.
Vor allem bei Schnee und Frost sind regelmäßige Kontrollgänge rings ums Haus Pflicht für Hausbesitzer. Dabei sollten sie Schneeverwehungen an Hausecken und Terrassen- sowie Balkontüren beseitigen. Beginnt es nämlich zu tauen, dann läuft das Tauwasser oft durch die Türen ins Haus oder durchfeuchtet das Mauerwerk.
Feuchteschäden sind schnell von innen erkennbar: Gelbliche Verfärbungen an der Decken- oder Wandverkleidung sind kein Schönheitsproblem, sondern weisen auf einen Wasserschaden am Dach hin. Und weil feuchte Dämmung nicht mehr isoliert und obendrein schnell zu schimmeln beginnt, sollten Hausbesitzer bei solchen Anzeichen umgehend handeln. Der Sachverständige hilft bei der Suche nach dem Leck und rät, wie die Ursachen behoben werden können.
Die wichtigste Regel zum Schutz der Immobilie im Winter lautet übrigens: Immer ausreichend heizen! Das grenzt zwar für viele Menschen an Energieverschwendung, aber es muss sein, um das Haus vor Schäden zu bewahren. Wohnräume sollten mindestens 17 Grad haben.
Ebenso wichtig wie das Heizen ist das Lüften im Winter! Selbst an extrem eisigen Tagen muss Frischluft ins Haus, damit alte, feuchte Luft entweichen kann. Wer nicht lüftet, der riskiert Feuchte- und damit Schimmelschäden. Statt Dauerlüften mit gekipptem Fenster empfehlen Baufachleute mehrmals täglich Stoßlüften. Und zwar immer fünf bis zehn Minuten lang, am besten auf Durchzug. Nur das ist effektiv und damit auch energiesparend.
Quelle: Verband privater Bauherren e.V.

Letzte Aktualisierung: 14.05.2012